FAQ – Frequently Asked Questions

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Nein, der eChiller unterliegt derzeit keinerlei Verordnungen. Weder die F-Gase-Verordnung noch die 42. BImSch-Verordnung für den Betrieb von Verdunstungskälteanlagen greifen hier.

Die Aufstellung und Installation des eChillers erfolgt wie bei konventionellen Maschinen. Zu beachten ist, dass der eChiller nur zur Innenaufstellung geeignet ist, jedoch nicht zwingend ein Maschinenraum benötigt wird. In der Betriebsanleitung finden Sie alle Hinweise und einen Vorschlag zur hydraulischen Einbindung.

Es sind keine Besonderheiten zu beachten. Genauere Informationen finden sich im technischen Datenblatt.

Nein. Da der eChiller im Vakuum betrieben wird ist kein Hochdruckschalter erforderlich. Steigt das Niveau der Kühlwassertemperatur über den im Betriebspunkt möglichen technischen Wert, wird automatisch die Kaltwasseraustrittstemperatur angehoben.

Nein, es wird nur reines Wasser (R718) zur einmaligen Befüllung benötigt.

Neben einer regelmäßigen jährlichen Wartung ist es wie bei allen technischen Anlagen wichtig, das Gerät hinsichtlich Auffälligkeiten oder Geräusche zu überprüfen. Hierzu zählt auch das bauseitige Kalt- und Kühlwassersystem (z.B. Reinigen von Schmutzfängern und dem Rückkühlwerk).

Grundsätzlich wird jede Anlage mit Fernzugriff angeboten. Dies beinhaltet ein kontinuierliches Monitoring der Leistungs- und Effizienzdaten, wodurch eine regelmäßige Wartung auf ein Minimumreduziert wird. Aber auch ohne Fernzugriff ist der Wartungsaufwand verglichen mit konventionellen Kältemaschinen sehr gering.

Ja. Hierzu ist ein Wartungs- und Notdienstvertrag notwendig.

Ja. Der eChiller wird seit Ende 2015 bei efficient energy in Feldkirchen bei München produziert und ist seit Anfang 2016 als Seriengerät verfügbar.

Ja. Als Standard verfügt der eChiller über eine Hardware-Schnittstelle sowie eine Datenschnittstelle mit den Protokollen Modbus RTU und Modbus TCP. Alle weiteren gängigen Kommunikationsprotokolle sind optional erhältlich (z.B. BACnet IP, OPC UA, SNMP, Profibus DP, Profinet, uva).

Ja, bei einer Kaltwasseraustrittstemperatur von 18 °C ist der eChiller mit einem 30 kW und einem 35 kW-Verdichter erhältlich.

Durch Skalierung des eChillers wird ein Leistungsbereich von bis zu 300 kW abgedeckt.

Die derzeit minimal mögliche Kaltwasseraustrittstemperatur beträgt 10 °C. Der optimale Einsatzbereich des eChillers befindet sich jedoch zwischen 16 °C und 22 °C.

Wie jede konventionelle Kältemaschine muss auch der eChiller rückgekühlt werden. Ein optimal ausgelegtes Rückkühlwerk kann bei Bedarf über die efficient energy bezogen werden. Informationen zur Auslegung sind im technischen Datenblatt zu finden.

IT-Klimatisierung, industrielle Prozesskühlung (Kunststoffindustrie), Gebäudeklimatisierung (LowEx Cooling) u.a.

Besonders geeignet ist der eChiller für alle Anwendungen mit einem konstanten Kühlbedarf. Beispiele hierfür sind die Klimatisierung von Rechenzentren und Serverräumen sowie die industrielle Prozesskühlung (Kunststoffspritzguss, zerspanende Bearbeitungszentren, Chemische Prozesse, Bioreaktoren). Im Bereich der Gebäudeklimatisierung ist besonders der Anwendungsfall LowEx Cooling (Betonkernaktivierung, Kühldecken) zu nennen.

Der Vergleich erfolgt zu einer konventionellen Kältemaschine ohne freie Kühlung.

Dies ist technisch möglich jedoch abhängig von der Anwendung; An der Implementierung wird aktuell gearbeitet.

Ja, die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb des eChillers erfolgen am Standort der Efficient Energy GmbH in Feldkirchen bei München.

Ja, grundsätzlich möglich.