Gebäude

Im Bereich der Gebäudekühlung gibt es eine Vielzahl an Optionen. Je nach Arbeitsweise und Aufstellort lassen sich Klima-/Kälteanlagen in zentrale und dezentrale Systeme unterscheiden. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Lüftungsfunktion:

  • Nur-Luft-Systeme (RLT-Anlagen)
  • Luft-Wasser-Systeme(RLT-Anlagen + Dezentrale Konvektoren mit Kaltwasseranschluss)
  • Luft-Kältemittel-Systeme (VRF/VRV-Systeme)
  • Nur-Wasser-Systeme (Kühldecken, usw.)

Der eChiller ist für Luft-Wasser-Systeme und besonders für Nur-Wasser-Systeme geeignet. Zu den Nur-Wasser-Systemen gehören Kühldecken, Kühlsegel und alle anderen Arten von Konvektoren sowie die Betonkernaktivierung.

Flächenkühlsysteme

Kühldecken und Kühlsegel werden in der Gebäudeklimatisierung für die Abfuhr hoher Wärmelasten eingesetzt.
Beim Flächenkühlsystem erfolgt die Kühlung über ein mit Wasser (meist bei 16°C) durchströmtes Rohrnetz, das die Raumluft abkühlt. Abhängig vom Einsatzort kann eine Unterteilung von Flächenkühlsystemen in Decken-, Wand- und Fußbodenkühlsysteme erfolgen. Bei geschlossenen Deckenkühlflächen kommen Metallpaneel- und Kassettendecken mit verpressten Rohrschlangen und Wärmedämmung zum Einsatz, die Leistungen von 80 bis 100 W/m2 übertragen. Offene Deckenkühlflächen, zu welchen Kühlplatten und Kühlsegel zählen, hingegen übertragen eine Leistung von 100 bis 130 W/m².

Bauteilaktivierung

Kühl- oder Heizsysteme, welche Gebäudemassen zur Temperierung nutzen, werden als thermische Bauteilaktivierung oder Betonkernaktivierung bezeichnet. Eine Bauteilaktivierung wird durch die Verlegung eines mäanderförmigen Rohrsystems in Betongeschossdecken realisiert, wobei Wasser als Kühlmedium genutzt wird. Hierbei können die tagsüber entstandenen Wärmelasten im Beton gespeichert werden, welcher diese nachts wieder an das Kühlwasser abgibt. Die Betonkernaktivierung ist ideal für den Kühlbetrieb mit Wärmepumpeneinsatz geeignet.

Kaltwasserkassetten/-truhen

Kaltwasserkassetten bieten eine optimale Lösung für alle großen und kleinen Räume in denen keine stille Kühlung installiert werden kann. Kaltwasserkassetten werden üblicherweise in der Zwischendecke installiert und besitzen unterschiedliche Leistungsgrößen. Auch hier ist es möglich mit einer Kaltwasservorlauftemperatur von 16°C zu fahren.

Die zentralen Herausforderungen für Betreiber bezüglich der Gebäudeklimatisierung sind:

  • Einhalten von Vorschriften und Zertifizierungen (EnEff, DGNB, LEED)
  • F-Gase Verordnung
  • Teillastverhalten bei Neubauten sowie die Bestimmung der Volllast
  • Systemwahl

Der eChiller bietet folgende Vorteile in der Kühlung von Gebäuden

  • Hohe Effizienz, dank integrierter gleitender freier Kühlung
  • Keine F-Gase Verordnung und DIN EN 378 für den eChiller
  • Sehr leise und schwingungsfrei
  • Einfache Erweiterung der Kälteleistung auf Grund der integrierten Verbundregelung
  • freie Wahl der Aufstellung
  • kein Kältemaschinenraum erforderlich

Kühlung, die mit Ihren Gebäudeanforderungen mitwächst

Durch die emissionsfreie Ausführung des eChillers, empfiehlt sich für die Gebäudeplanung eine Aufstellfläche in der Nähe der Kühllasten. Dadurch werden lange Rohrtrassen, Druckverluste, Energieverluste und Verfügbarkeitsrisiken vermieden. Gleichzeitig wird großen Gebäuden und Galerien die Abrechnung von Energie durch diese semizentrale Aufstellung deutlich vereinfacht. Innerhalb der Geschosse lässt sich damit auch die bedarfsorientierte Laststeigerung ohne großen (oft zentralen) Aufwand ermöglichen.

Installationsbeispiel Gebäudeklimatisierung

Referenzbeispiel